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Afghanistan – weitere Aufnahme JETZT!

Wir schließen uns der Petition von PRO-ASYL an, endlich ein Bundesaufnahmeprogramm für Menschen, die sich in Afghanistan für Menschenrechte und Demokratie einsetzen, einzuführen. 

Hier die Petition von PRO-ASYL:

„Liebe Freundinnen und Freunde,
in wenigen Tagen jährt sich die Machtübernahme der Taliban in Afghanistan. Und noch immer erreichen uns täglich verzweifelte Hilferufe von Menschen, die sich dort für Menschenrechte und Demokratie eingesetzt haben, für deutsche oder internationale Institutionen arbeiteten oder z.B. als Journalist*innen tätig waren. Und noch immer gibt es auch nach dem Regierungswechsel kein Bundesaufnahmeprogramm, mit dem die Menschen, die bei den überhastet abgebrochenen Evakuierungen zurückgelassen wurden, noch gerettet werden könnten. Die Bundesregierung streitet stattdessen lieber über eine genaue Definition von Ortskräften.“

https://aktion.proasyl.de/afghanistan/?utm_source=ActiveCampaign&utm_medium=email&utm_content=Afghanistan+nicht+vergessen%21+%28PRO+ASYL+Info+August+2022%29&utm_campaign=Newsletter+August

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Statement vom Bündnis Menschenrechte grenzenlos

Der JKV ist Partner des Bündnis Menschenrechte grenzenlos. Wir begrüßen die hohe Bereitschaft der Gesellschaft sowie der Behörden, ukrainische Geflüchtete zu unterstützen um insbesondere Kindern und Jugendlichen einen reibungslosen Start in Hannover zu ermöglichen.

Diese Bereitschaft wünschen wir uns für ALLE geflüchteten jungen Menschen!

Wir fordern für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF) ehrenamtliche Vormünder und Gastfamilien zu suchen sowie Unterstützungsstrukturen für die Ehrenamtlichen zu gewährleisten.  

SimoneStatement vom Bündnis Menschenrechte grenzenlos
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Niedersachsen zum Sicheren Hafen für Alle!

Am 09.10.22 wählt Niedersachsen einen neuen Landtag. Als Unterstützer der Seebrücken in Niedersachsen fordern wir die zukünftige Landesregierung auf, Niedersachsen endlich zu einem Sicheren Hafen für alle Menschen zu machen. Am 01. Oktober 2022 wollen wir unsere Forderungen mit einer zentralen, landesweiten Demo nach Hannover vor den Landtag tragen. 

Schließe dich an und zeige gemeinsam mit uns bei einem lauten, ausdrucksstarken und entschlossenen Protest, wie groß die Solidarität in der Zivilgesellschaft ist. Ein Sicherer Hafen Niedersachsen für alle ist möglich! Mit Bewegungsfreiheit und einem selbstbestimmten Leben für alle Menschen, mit gleichberechtigtem Zugang zu Gesundheit, Wohnraum, Bildung und politischer Mitgestaltung.

Die Auftaktkundgebung beginnt um 14 Uhr auf dem Ernst-August-Platz. Anschließend wird sich der Demonstrationszug durch die Stadt bewegen.

Gemeinsam machen wir Niedersachsen zu einem Sicheren Hafen für Alle!

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Verbesserungen Aufenthaltsrecht Erlass

Engagement lohnt sich: Verbesserungen im Aufenthaltsrecht

Wir freuen uns über jeden kleinen Schritt, der eine Verbesserung der rechtlichen Situation für geflüchtete Menschen bedeutet: die niedersächsische Landesregierung hat im Vorgriff auf geplante Bundesregelungen einen Erlass zur Ermessungsduldung veröffentlicht. Mit diesem Erlass ergeben sich für gut integrierte Asylbewerber und Jugendliche Erleichterungen beim Aufenthaltstitel.

Zum Erlass https://deref-gmx.net/mail/client/SR_1HhHSYI8/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fuf-hannover.net%2F%3Fnltr%3DMzU7MzQ0NjtodHRwczovL3VmLWhhbm5vdmVyLm5ldC93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAyMi8wNS9Fcmxhc3NfVm9yZ3JpZmZzcmVnZWx1bmctQmxlaWJlcmVjaHRfQXVzZmVydGlndW5nLTEucGRmOzs1YmQ0M2ZkNzYxMGZjMjVkN2VhOTIzYTE0OTZhYWEwNQ%253D%253D

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Buchempfehlung von KaiWeber, Geschäftsführer Flüchtlingsrat Niedersachsen:

Rauda Al Taha ist 2013 mit ihren drei Kindern und ihrem Mann aus Raqqa (Syrien) geflohen und lebt seit 2015 in Celle. Ihr Bericht

„Die Geschichte einer Flucht – von Raqqa nach Celle“ ist nun als deutsch-arabische Veröffentlichung von der niedersächsischen Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe herausgegeben worden.

Ich kann die sehr dichte und persönliche Erzählung von Frau Al-Taha, die in Syrien als Museumsleiterin, Forscherin und Autorin tätig war, nur allen wärmstens ans Herz legen: Frau Al-Taha erläutert die Vorkriegssituation und die Hoffnung auf den arabischen Frühling, die Bombardierung ihrer Heimatstadt und die Versuche, diesen Bomben zu entkommen. Sie beschreibt die Etappen ihrer Flucht, die schmerzlichen Erfahrungen von Entbehrung und Verlust, von Angst und Hoffnung, die Sorge um ihre Angehörigen, das Leiden an Gewalt und Tod. Ausführlich geht sie auch auf die Aufnahme in Deutschland ein, der Odyssee entkommen und dennoch betäubt von den Erinnerungen, eine Zeit, in der einfache Gesten wie geschenkte Buntstifte für die Kinder den entscheidenden Unterschied ausmachen, um wieder ins Leben zurückzufinden.

Frau Al Tahas Buch ist ein Zeugnis dafür, dass Flucht für die betroffenen Menschen immer eine traumatisierende Erfahrung von Schmerz und Verlust darstellt. Darüber hinaus vermittelt das Buch eindringlich, welche immense Bedeutung einfache Botschaften von Solidarität und Mitgefühl für Menschen haben, die geflüchtet sind und ankommen wollen. Einmal mehr ist mir klar geworden, wie wichtig es ist, Geflüchtete Willkommen zu heißen, und welches Verbrechen es darstellt, sie über Jahre an den Grenzen Europas in „Hotspots“ zu isolieren und ihnen ein Ankommen zu verweigern.

Der Landesbeauftragten, Doris Schröder-Köpf, ist zu danken, dass sie diese Veröffentlichung ermöglicht hat, die sich auch gut für Lesungen eignet. Sie kann über die folgende Adresse bezogen werden (siehe auch https://www.migrationsbeauftragte-niedersachsen.de/?p=9959):

Verbindungsbüro zur Landesbeauftragten
für Migration und Teilhabe
bei der Niedersächsischen Staatskanzlei
Planckstraße 2
30169 Hannover

Telefon: 0511 120-6801

Email: migrationsbeauftragte (at) stk.niedersachsen.de

Jutta MWBuchempfehlung von KaiWeber, Geschäftsführer Flüchtlingsrat Niedersachsen:
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Kinder in Sammelunterkünften

Kindern in Sammelunterkünften wird oft erst geholfen, wenn die Gefahr akut ist. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie unter dem Titel „Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen. Eine kinderrechtliche Analyse basierend auf einer Befragung der 16 Bundesländer. Danach erhalten auch bereits traumatisierte Kinder oft keine angemessene Unterstützung. Expert_innen fordern dezentrale Unterbringung. Die vollständige Studie finden Sie hier: https://www.unicef.de/blob/232714/a8ce5dc63b3f48c9a567017e31c48b2a/0712-studie-gewaltschutz-in-fluechtlingsunterkuenften-data.pdf

Jutta MWKinder in Sammelunterkünften
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Schulische Erstberatung an für neu nach Hannover Zugewanderte

Das Bildungsbüro der Landeshauptstadt Hannover bietet schulische Erstberatung an für neu nach Hannover Zugewanderte und Zugezogene mit schulpflichtigen Kindern. Den Flyer findet man in mehreren Sprachen auf der Homepage https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Verwaltungen-Kommunen/Die-Verwaltung-der-Landeshauptstadt-Hannover/Dezernate-und-Fachbereiche-der-LHH/Personal-,-Bildungs-,-Jugend-und-Familiendezernat/Fachbereich-Schule/Bildungsb%C3%BCro

Jutta MWSchulische Erstberatung an für neu nach Hannover Zugewanderte
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