Kinder werden nicht erst zu Menschen – sie sind bereits welche

Janusz Korczak

Über Uns

Wir setzen uns seit 1992 für die Rechte von jungen Geflüchteten und ihren Familien ein.

Wir engagieren uns für unbegleitete und begleitete junge Geflüchtete und Migrant*innen und beziehen uns dabei auf die Grundsätze des polnischen Arztes, Pädagogen und Humanisten Janusz Korczak, dem Vater der Kinderrechte.

Wir unterstützen und fördern die Teilhabe sowie die persönliche, schulische und berufliche Entwicklung dieser jungen Menschen mit konkreten Hilfen wie zum Beispiel die Vermittlung und Übernahme von:

  • ehrenamtlichen Paten- und Vormundschaften
  • Hausaufgabenbetreuung
  • Unterstützung bei behördlichen Angelegenheiten
  • finanzieller Unterstützung für Rechtsberatung

Wir engagieren uns bei Kunst- und Kulturprojekten: Lesungen, Theater-, Musik- und Tanzaufführungen und Ausstellungen.

Wir setzen uns politisch und praktisch ein für die Durchsetzung der Kinder- und Menschenrechte und für eine echte Willkommenskultur.

Unsere Ziele

Das Ziel unserer politischen Arbeit ist es, Bleibeperspektiven für Kinder und Jugendliche unter besonderer Berücksichtigung des Kindeswohls einzufordern.

Jeden Tag, irgendwo auf der Erde, werden Kinder und Jugendliche zu Flüchtlingen. Ihre Lebenssituation ist gekennzeichnet und belastet durch Gewalterlebnisse, Entwurzelung, Traumata, Angst.

In Deutschland angekommen ist ihre Kindheit zumeist beendet: Asylverfahren, unsichere Bleibeperspektive, unsicherer Familiennachzug, gesetzliche und administrative Ausgrenzung. Das steht im Widerspruch zu den Grundrechten, wie sie z.B. in der UN-Kinderrechtskonvention für alle Kinder festgeschrieben sind.

Trotzdem gelingt es vielen dieser jungen Menschen, neues Selbstvertrauen zu gewinnen, eigene Stärken zu erkennen und sich einen Platz in dieser Gesellschaft zu verschaffen. Um dies zu unterstützen, fördern wir eine respektvoll annehmende, menschenwürdige Aufnahme unter individueller Beachtung des Kindeswohls.

Netzwerk & Kooperationen

Unser Netzwerk schließt verschiedene Organisationen und Institutionen ein

Aktuelles

Was sind die neuesten Aktivitäten und Ereignisse der Flüchtlingshilfe? Informieren Sie sich über unsere Arbeit.

JKV Wahlprüfsteine

Drei von sieben gefragten Parteien haben auf uns Ihre Antworten zur kommenden Kommunalwahl geschickt. Die Fragen beziehen sich auf die Teilhabe von Geflüchteten in Hannover.  Hier unsere Fragen und die Antworten der Parteien: 1. Wo sieht Ihre Partei gelungene Entwicklungen bei der Inklusion von geflüchteten Menschen in die hannoversche Stadtgesellschaft? Was ist bislang aus Ihrer

Wir vom JKV Hannover machen mit bei der Hand in Hand Rettungskette für Menschenrechte

Die Rettungskette fordert mit ihren Verbündeten ein Europa, das keine Festung baut, sondern alle Menschen so behandelt, wie sie sind: gleich und frei in Würde und Rechten. Zählt ein Menschenleben auf dem Mittelmeer?  Das Mittelmeer ist zum tödlichsten Gewässer der Welt geworden. Wie kann es sein, das von 2014 bis heute über 21.000 Geflüchtete an

Buchempfehlung von KaiWeber, Geschäftsführer Flüchtlingsrat Niedersachsen:

Rauda Al Taha ist 2013 mit ihren drei Kindern und ihrem Mann aus Raqqa (Syrien) geflohen und lebt seit 2015 in Celle. Ihr Bericht „Die Geschichte einer Flucht – von Raqqa nach Celle“ ist nun als deutsch-arabische Veröffentlichung von der niedersächsischen Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe herausgegeben worden. Ich kann die sehr dichte und persönliche Erzählung

Bosnien/Lipa: Zivilgesellschaftliches Bündnis fordert Evakuierung und Aufnahme der Schutzsuchenden

Der JKV hat mit rund 140 Organisationen den Aufruf „Lipa: grausame Folge der europäischen Abschottungspolitik. Evakuierung und Aufnahme jetzt!“ unterzeichnet. Die Bilder aus Lipa sind erschütternd. Die katastrophale Notlage für die Schutzsuchenden in Bosnien- Herzegowina ist die Folge der europäischen Abschottungspolitik. Deutschland und die EU tragen unmittelbare Verantwortung für die systematische Verletzung der Rechte von

Kinder in Sammelunterkünften

Kindern in Sammelunterkünften wird oft erst geholfen, wenn die Gefahr akut ist. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie unter dem Titel „Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen. Eine kinderrechtliche Analyse basierend auf einer Befragung der 16 Bundesländer. Danach erhalten auch bereits traumatisierte Kinder oft keine angemessene Unterstützung. Expert_innen fordern dezentrale Unterbringung. Die vollständige Studie finden Sie hier: https://www.unicef.de/blob/232714/a8ce5dc63b3f48c9a567017e31c48b2a/0712-studie-gewaltschutz-in-fluechtlingsunterkuenften-data.pdf

Kontakt

Wir freuen uns über alle, die bei unserer ehrenamtlichen Arbeit mitwirken möchten und geben gerne Auskunft über die vielfältigen Möglichkeiten, Konkretes für junge Geflüchtete zu bewirken. Gerne beantworten wir auch allgemeine Fragen zu dem Thema oder senden Ihnen regelmäßige Informationen. Schicken Sie uns einfach das folgende Kontaktformular oder eine Email.

    JKFWebAdminHome